Der Stichtag

Der grosse Tag ist gekommen: Dein Termin ist heute! Aber was genau passiert da? Worauf muss ich gefasst sein? Das und mehr erklären wir euch hier genau.

Es wird ernst

Es beginnt damit, dass du kurz vor deinem vereinbarten Termin bei uns aufschlägst. Keine Sorge, es geht noch nicht direkt los. Der Arbeitsplatz, an dem wir dich tätowieren werden, ist bereits vorbereitet, aber du noch nicht. Der erste Schritt wird sein, dass wir uns zunächst einmal gemütlich hinsetzen. Warum? Weil auch die Anreise eine gewisse körperliche Anstrengung ist. Eine nicht verhinderbare Aufregung vor deinem Termin tut ihr Übriges dazu. Wir wollen so erreichen, dass sich dein Kreislauf nach Möglichkeit beruhigt. Ein hoher Puls und/oder ein hoher Blutdruck sind für ein Tattoo eher hinderlich, es soll schließlich nicht bluten, da das die Farbe aus der Haut wieder herausspült.

Jetzt geht’s los

Wenn alle bereit sind, wird es wirklich ernst. Zunächst einmal muss die Kleidung, die die Körperstelle bedeckt, ausgezogen oder hochgekrempelt werden. Anschließend reinigen und desinfizieren wir die Region, in der gestochen wird. Wenn dort Haare sind, wird die Haut rasiert.

Der nächste Schritt ist in der Regel das Übertragen der Schablone (Stencil); sie wird von deinem Motiv angefertigt. Wir tragen eine Flüssigkeit (Stencil Stuff) auf die Haut auf und die Schablone wird angelegt. Dabei überträgt sich die Farbe auf die Haut und die Umrisse werden sichtbar. Das ist die letzte Chance, noch etwas an der Position zu ändern, denn wenn wir einmal begonnen haben, gibt es kein Zurück mehr! Bei Freihandtattoos entfällt der Schritt freilich, dann zeichnen wir mit Hautstiften direkt auf die Haut.

Der Tätowierer sucht die passenden Nadeln heraus, die noch steril verpackt sind, und öffnet sie vor deinen Augen. Somit siehst du, dass die Einwegnadeln noch nie verwendet wurden und nach deiner Sitzung entsorgt werden. Auch werden die benötigten Farben vorbereitet und aus der Flasche in ein kleines Einweggefäss umgefüllt.

Sprich mit uns!

Wir sind keine Monster, du kannst und sollst mit uns reden. Das lenkt dich ab. Wichtig ist vor allen, dass du auf deinen Körper hörst. Wenn es zu unangenehm oder unerträglich wird, legen wir eine Pause ein. In besonderen Fällen können und sollten wir auch die Sitzung abbrechen. Es geht schließlich um deine Gesundheit!

Wenn du dich ansonsten ablenken möchtest, ist so ziemlich alles erlaubt, was dir dabei hilft, abzuschalten. Musik, Filme vom Handy oder sonstige Beschäftigungen sind kein Problem, solange sie die Arbeit des Tattoo-Artist nicht behindern.

Darf ich Verstärkung mitbringen?

Von der Sache her würden wir es bevorzugen, wenn du allein kommst. Wenn du Angehörige oder den besten Freund/die beste Freundin unbedingt mitbringen möchtest, dann kannst du das auch tun, aber beachte, dass sie alle im Wartebereich Platz nehmen müssen und sich dort langweilen werden – der Tätowierbereich ist für Künstler und Kunde reserviert.

Endlich geschafft – und jetzt?

Wenn dein Tattoo fertig ist, dann wird es zunächst gereinigt. Das geschieht mit einer pH-neutralen Seife und Wasser. Anschließend wird es desinfiziert. Das ist zugegebenermaßen recht unangenehm, aber es muss sein. Wir hören oft, dass das schmerzhafter ist als das Stechen an sich, aber dafür ist es auch schnell wieder vorbei.

Dein Tattoo wird, wenn die Körperstelle geeignet ist, mit Suprasorb F verpackt. Es handelt sich dabei um eine Folie, die auf der Haut klebt und gleichzeitig den Heilungsprozess unterstützt. Wenn die Körperstelle das nicht zulässt oder du die Folie nicht verwenden möchtest, verzichten wir komplett darauf. Frischhaltefolie, wie sie früher üblich war, verwenden wir gar nicht! Was es sonst noch zu der Folie zu beachten gibt, entnimmst du bitte der Seite: Was mache ich mit der Folie?

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